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CEED Presse Communiqué

Kindesentführung - Strafprozess - Sache Karrer

Hamburg 8. April 2008 - 10:00 Uhr
Amtsgericht Hamburg Barmbek, Spohrstrasse 6 - Tel 040 42863 6730

Skandalöse Praktiken der Behörden des modernen Deutschlands

Das Kind Julian Karrer ist der Muster-Europäer, so wie ihn Europa haben will : Binational, bikulturell, zweisprachig. Er wohnt in Frankreich, in dem Land wo er geboren wurde, zusammen mit seinen beiden verheirateten Eltern, bis zu dem Tag im Jahr 1998, als der deutsche Elternteil nach Deutschland zurückkehrt und dort das Kind zurückhält.

Von da an haben deutsche Beamte und Juristen nichts anderes mehr im Sinn, als einseitig den deutschen Elternteil zu schützen, den französischen Elternteil und seine Behörden zu betrügen, ihre Rechtsprechung aufzudrängen, mit dem einzigen Ziel das Kind in Deutschland zu behalten. Zu keiner Zeit kommt den deutschen Funktionären in den Sinn, dieses Kind nach Frankreich zurückzuführen, die Gerichtbarkeit Frankreich zu überlassen oder wenigstens einen Kompromiss zwischen den Eltern, die sich nicht streiten, zu finden.

Zehn Jahre später steht fest: Julian hat den französischen Boden seitdem nicht mehr betreten. Sein Vater, seine Familie, seine französische Identität wurden musterhaft ausradiert. Der kleine Vorzeige-Europäer ist nun ein Deutscher, der nur noch Deutsch, spricht. Entsprechend der deutschen Rechtsprechung, die die Germanisierung von Kindern als eine Rechtshandlung ansieht, wurde er germanisiert.

Worum geht es hier eigentlich bei diesem Prozess ?

Rein förmlich wollen die Deutschen aus einem äusserst nichtigem Grund - der Vater trifft sein Kind auf der Strasse in 2002 - eine höchst kriminelle Angelegenheit machen und setzen zu diesem Zweck weitestgehende Mittel ein.

Einen nicht-deutschen Elternteil zu kriminalisieren oder einen Strafantrag "vorläufig" einzustellen, um ihn nach belieben vor einem Strafgericht wieder aufleben zu lassen, ist eine sehr geläufige Methode, um den Nicht-deutchen Elternteil, zur Einhaltung von behördlichen Diskriminierungen, zu zwingen. Doch den Diskredit auf ihn zu werfen, aus ihm den Agressor, den Täter zu machen, weil er die gegen ihm gerichteten Diskriminierungen öffentlich anprangert, dient hautpsächlich dem Zweck vom Grundproblem abzusehen, den Streit zwischen dem nicht-deutschen Elternteil und seinem deutschen Partner - im Bezug auf die Verbringung ins Ausland, das Sorgerecht oder den Umgang - gar nicht erst schlichten zu wollen.

Grundsätzlich geht um was ganz anderes.
Es geht um die Durchseztung einer politischen Entscheidung gegen ihn.
Deutsche haben keine Kinder. Deutschland muss jedes Kind auf seinem Boden behalten. Deshalb sollen binationalen Kindern oder Kindern von Ausländern die in Deutchland wohnen, die nicht-deutche Sprache, die zweite Identität und Kultur, mit behördlichen und juristischen Mitteln ausgemerzen werden. Indem Behörden willentlich den Bund zum nicht-Deutschen Elternteil und seiner ausländischer Familie brechen, schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass diese Kinder das Land später nicht mehr verlassen.
Es die "Integrationspolitik" der Deutschen, die der türkische Minister Präsident Erdogan, neuerdings als Assimilationspolitik, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, angprangert hat. Diese Politik wird nicht nur die türkischen Kinder in Deutschland vorbehalten. Sie betrifft alle anderen Kinder die einen nicht-deutschen Elternteil oder nicht-deutsche Eltern in Deutschland haben; Franzosen, Polen, Engländer, Amerikaner ...

Genau um diese Politik wird es bei der Verhandlung am 8. April in HH gehen. Das Kind Julian Karrer wurde von allen deutschen Behörden (Meldebehörde, Sozialamt, Jugendamt, Standesamt und auch Gericht) germanisert. Sein französischer Elternteil wurde kriminalisiert.

Dieser Strafprozess findet übrigens nur deswegen statt, weil der nicht-deutsche Elternteil darauf bestanden hat. Die deutschen Behörden wollten den Strafantrag zurückstellen, um von einer Verhandlung abzusehen. Warum ? Sie wollten die Mitteln die die Familienjustiz eingesetzt hat, einfach verwischen. Den ausländischen Elternteil haben sie solange kriminalisiert, bis die Assimilation des Kindes erfolgreich abgeschlossen ist, und nun wollen sie die strafrechtliche Drohung, die zu dieser Germanisierung geführt hat, schlicht verwischen, indem ein Strafverfahren gar nicht erst entsteht.

Online Dokumente über die Lügen der deutschen Behörden: here klicken
Weiter Einzelheiten siehe :
Memoire

Sophier Lavier
CEED France