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CEED Presse Communiqué
Kindesentführung - Strafprozess - Lubomir Invancik -
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Marburg, den 17. April 2008 - 13:30 Uhr
Amtsgericht Marburg, Universitätsstr. 48 - Tel 064 21 290
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Die skandalösen Praktiken der Justiz im modernen
Deutschland
Auländische Elternteile kriminalisiern, um ihre Kinder mit
legalen Mitteln einzudeutschen
Aus kleinen Europäern, rein 'Deutsche' Kinder machen. Deutsch-legale
Mittel der kulturellen Säuberung ?
Die Geschichte des Herrn Lubomir Invancik unterscheidet sich
nicht von der Geschichte der meisten nicht-deutschen Elternteilen,
die sich gegen die "Zwangseindeutschung" ihrer binationalen
Kinder durch die deutsche Verwaltung wehren.
Herr Invancik hat in der BRD als Uni-Dozent gearbeitet. Zusammen
mit seiner ehemaligen deutschen Partnerin hat er ein Kind. Das
Mädchen, Vladana, ist mittlerweile 8 Jahre alt. Herr Invancik,
darf sie unter Aufsicht zweier jugendamtlichen Hilfsaufseherinnen
zwei Mal im 600 km entfernten Potsdam für je zwei Stunden
monatlich besuchen.
Drei Jahre lang hat Herr Invancik dieses Kind liebevoll aufgezogen.
Seine Partnerin war nach England gegangen. Dort wollte sie ihre
englisch-Kenntnisse verbessern und sicherlich auch ihr Kind vergessen.
Kaum zurück holt sie sich mit Hilfe deutscher Behörden,
insbesondere mit Hilfe des Jugendamts (Stadt Potsdam), ihr 'exklusiv-deutsches'
Eigentum zurück. Der Opa Peter Giebler ist Beamte im Verfassungschutz
des Landes Brandenburg.
Lubomir Invancik macht asldann den grossen Fehler, den fast alle
Eltern in Deutschland machen : Er glaubt an die vorgegaukelte
Unparteiikeit der deutschen Familienjustiz. Er ignoriert, dass
deutsche Behörden (Meldebehörde, Standesamt, Jugendamt,
Polizei, Familiengericht, ...) alle im Verbund gegen ihn arbeiten,
um ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Er ignoriet, dass sein deutscher
Anwalt in der Verhandlung schweigen und ihn nicht verteidigen
wird.
Herr Invancik ist Ausländer in Deutschland. Damit sein Kind
im Sinne der deutschen Ordnung, als rein deutsches Kind erzogen
wird, wird er absichtlich - wie die meisten nicht-deutschen Elternteile
- von seinem Kind ausgegrenzt. Das kind soll keine zweite Sprache
lernen, es soll keine andere Kultur kennen, es soll als Deutsche
erzogen werden, um niemals in die Versuchung zu kommen, später
die Heimat verlassen zu können. Das ist die Europäische
Politik der Deutschen.
Jeder Protest gegen die meist sehr unmenschlichen Haltung deutscher
Beamte wird unmittelbar mit einem Aussetzen des spärigen
Umgangs, den er viel später bekommt, bestraft. Es ist reine
Erpressung. Die deutsch-legale Erpressung.
Nachdem deutsche Behörden ihn ausreichend mit unsinnigen
Kleinigkeiten gedemütigt hatten, beschloss Herr Invancik
sein Kind von Potsdam, wo die Mutter nach ihrer Rückkehr
aus England sich etabliert hatte, nach Marburg mitzunehmen, weil
das Familiengericht (OLG) per Beschluss Herr Invancik verboten
hatte, mit seiner Tochter über ihre Geburstadt Marburg, ihre
Kuscheltiere, ihre Freundinnen zu reden. Dort hatte das Mädchen
seine drei ersten Jahre verbracht. Einfache deutsch-legale Grausamkeit.
Für deutsche Behörden war diese liebevolle Handlung
der willkommene Anlass ihn als ausländischer Elternteil grundlos
und masslos zu kriminalisieren. Vor den Augen seines brüllenden
dreijährigen Kindes wurde er verhaftet. Das Kind wurde ihm
brutal entrissen und schrie unaufhölich : 'mein Pappi', 'mein
Pappi', ihrem Vater nach. Herrn Ivancik wurde wie allen anderen
Nicht-deutschen Elternteilen prophylaktisch eine 'Kindesentführung'
oder den 'Versuch einer Kindesentführung' nachgesagt. Er
wurde zu 60 Tage Haft verurteilt.
Wer glaubt dieser Vorfall sei lediglich Herrn Invancik vorbehalten,
irrt.
Es ist das Verfahren, das gegen alle nicht-deutschen Eltern
angewandt wird, die sich gegen den deutsch-legalen Kinderklau
und Identitätsraub ihrer Kinder wehren. Ausländische
(diplomatische) Vertretetungen in Deutschland unterstützen
dieses Verhalten durch ihr Schweigen. Siehe Strafprozess
von Herrn Karrer in Hamburg ]
Worum geht es hier eigentlich bei diesem Prozess ?
Rein förmlich lasten die Deutschen Herrn Invancik: 'Widerstand
gegen die Staatsgewalt' an, weil er seine Haustür den Polizeibeamten
nicht öffnen wollte. Sie waren irgendwie von irgendwem beauftragt
bei ihm Geld zu holen. Das übliche schauderhafte Spiel der
Deutschen lief ab. Mit grosser Brutalität und völlig
unverhältnismässigen Mitteln wurde gegen den (blinden)
Mann durchgegriffen. Die richterliche Verfügung zum Einsatz
wurde später nachgereicht.
In Realität geht es um was ganz anders;
Es geht zum einen darum Herrn Invancik 'gefügig' zu machen;
Er soll sich an die deutsche Kinderklau-Ordnung anpassen und aufhören
sie in der Öffentlichkeit anzuprangern.
Es geht zum zweiten darum von der eigentlicher Hauptsache abzulenken;
sein Kind wurde mit unredlichen Mitteln ausgegrenzt, damit es
nach deutscher Rechtsordnung 'germanisiert' wird. Damit dieser
deutsch-legale Kinderklau nicht zu offensichtlich wird, haben
deutsche Beamte Herrn Invancik in möglichst viele Nebenverfahren
verwickelt. Sie haben mit ihm gespielt und spielen noch weiter
mit ihm.
Herr Ivancik setzt in seinem irrsinnigen Glauben auf die Ehrlichkeit
der Deutschen Juristen. Dabei irrt er.
Er glaubt wie viel zu viele andere Eltern (und Regierungen im
Ausland), deutsche Juristen und Politiker hätten sich in
ihrem Denken, in ihrer Verhaltensweise seit dem letzten Krieg
geändert. Dass es nicht so ist, wird ihm klar, wenn er merkt,
dass nicht er alleine, sondern fast alle Eltern (auch Deutsche)
die sich wehren, sich der absichtlichen Kriminalisierung unterziehen
müssen.
Herr Ivancik wird später erkennen, dass deutsche Juristen
(im Auftrag deutscher Politiker) seine Zeit, sein Geld und sein
Kind geraubt haben. Vor deutschen Gerichten, wird er NIE Recht
bekommen. Ein ganz normaler Umgang - wie die ganze Welt ihn versteht
- mit seinem Kind noch weniger. Dabei wird er die Rente die er
sich in Deutschland erarbeitet hat, hier ausgeben und nicht im
europäischen Ausland.
Deutsche Gerichte haben zusammen mit der lokalpolitischen Institution
Jugendamt eine ganz andere Fuktion zu erfüllen, als für
Gerechtigkeit zu sorgen; sie müssen den ausländischen
Elternteil in möglichst vielen Verfahren kriminalisieren.
Zum einem kann der Germanisierungsprozess seines Kindes ruhig
und leise ablaufen kann. Zum anderen wird er am Platz 'fixiert'.
Dazu scheuen sich Deutsche nicht einmal vor, ihre Strajustiz zu
missbrauchen.
Das was mit seienm Kind und mit vielen anderen Kindern passiert,
ist die "Integrationspolitik", die der türkische
Ministerpräsident Erdogan, neuerdings als "Assimilationspolitik"
der Deutschen angeprangert hat. Assimilationspolitik ist das Weglöschen
der Identität, der Kultur. Es ist ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit, die von und durch deutsche Juristen und Verwaltung
wie zu besten Zeiten als Rechtshandlung erklärt wird. Diese
"Eindeutschungspolitik" ist nicht nur den türkischen
Kindern in Deutschland vorbehalten. Sie betrifft alle anderen
binationalen Kinder, die einen nicht-deutschen Elternteil oder
nicht-deutsche Eltern in Deutschland haben; Franzosen, Polen,
Engländer, Amerikaner, Tschechen ...
Die Welt muss sich nun verstärkt für diese Art von Polit-Justiz
interessieren. Denn es geht nicht nur um rein deutsche Kinder,
rein deutscher Eltern. Es geht um Kinder von Europäern, es
geht um Bürger anderer Staaten der Union, die nicht mehr
bereit sind, sich wie im letzten Jahrhundert von deutschen Juristen
und deren ausführenden Kräften in Verwaltung und Polizei
wie Menschen unteren Ranges behandeln zu lassen.
Olivier Karrer
CEED Paris
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