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CEED - Conseil Européen des Enfants du Divorce
association de parents enfants et grand-parents victimes d'enlèvements et de rapts internationaux d'enfants

 


In Kooperation mit dem 'Verein polnischer Eltern gegen Kindesentzug'

olivierkarrer@hotmail.com Imprimé : jeudi 2 février 2006 08:43:34


De :  Wojciech Pomorski <W.Pomorski@web.de>
Envoyé :  mercredi 1 février 2006 17:03:37
À :  olivierkarrer@hotmail.com
Objet :  artykel aus The Telegraph auf deutsch.

Pièces jointes : smime.p7s (< 0.01 Mo)


jacek.tyblewski@rbb-online.de schrieb am 26.11.04 13:32:56:


> Polen stehen entfremdetem Vater im Sprachverbotsstreit bei.
> Durch Tony Paterson in Berlin
> (eingeordnet: 24/10/2004)
>
> Ein polnischer Vater ist in einem Streit mit den deutschen
> Jugendämtern verwickelt worden, da man ihm verboten hatte, sich mit
> seinen Töchtern in seiner Muttersprache zu unterhalten.
>
> In einem Fall, der die öffentliche Meinung in Polen erregte, wurde
> Wojciech Pomorski durch die Hamburger Behörden erklärt, daß
> regelmäßiger Dialog mit seinen Töchtern, sieben und vier Jahre, auf
> Polnisch ihre Integration in die deutsche Gesellschaft verhindern
> würde.
>
> Herrn Pomorski, seit 18 Monaten von seiner deutschen Frau getrennt,
> wurde der Zugang zu seinen Töchtern verweigert, nachdem er abgelehnt
> hatte, zu garantieren, daß er mit ihnen nur Deutsch sprechen würde.
>
> Herr Pomorski, ein weithin bekannter Flüchtling Polens von der
> ehemaligen kommunistischen Diktatur, hat gesagt, daß er den Fall
> beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg
> vorträgt: "Ich kann und werde diese Art der Diskriminierung nicht
> akzeptieren. Ich habe mit meinen Töchtern seit ihrer Geburt Polnisch
> gesprochen. Dies ist eine demütigende Behandlung " erklärte Herr
> Pormorski in THE TELEGRAPH in der letzten Woche.
>
> Die empfindliche Natur der Polnisch-Deutschen Beziehungen
> berücksichtigend, hat Herrn Pomorskis Vorhaben die Phantasie der
> polnischen Medien angeregt. Ein Warschauer Nachrichtenmagazin nahm
> an, daß die Vorgehensweise der deutschen Behörden an die Nazi Ära
> erinnere. Die Angelegenheit erregte die Aufmerksamkeit der polnischen
> Regierung, die bereit ist, Herrn Pormorski in seinem Recht zu
> unterstützen, sein linguistisches Erbe an seine zwei Mädchen
> weiterzugeben.
>
> Das polnische Konsulat in Hamburg hat betont, daß die deutsche
> Regierung 1991 einen Freundschafts- und Mitarbeitvertrag mit Polen
> unterschrieb, worin man vereinbarte, daß die "linguistische
> Identität" von Polen, die in Deutschland wohnen, geschützt werden
> müsse.
>
> Herr Pomorski floh in den achtziger Jahren nach Deutschland, nachdem
> sein Vater, Vaclav, ein vorstehendes Mitglied der
> Solidaritätbewegung, für die ablehnende Haltung zum kommunistischen
> System in Polen inhaftiert wurde. Bei einer Sitzung im letzten Jahr
> mit Beamten vom Jugendamt in Hamburg, wurde ihm erklärt, daß man ihm
> lediglich zweimal im Monat erlauben würde, seine Töchter zu sehen.
> Die Besuche würden von einem Sozialarbeiter überwacht und Polnisch zu
> sprechen sei verboten.
>
> Ein Beamter sagte: "Vom pädagogischen Standpunkt aus nehmen wir nicht
> an, daß es in dem Interessen der Kinder wäre, daß diese überwachten
> Sitzungen in der polnischen Sprache stattfinden. Deutsch zu sprechen
> kann nur von Vorteil für die Kinder sein, da sie in diesem Land
> aufwachsen und hier zur Schule gehen."
>
> Der exzentrische Grund, der für das Bestehen auf die deutsche Sprache
> bei den Besuchen gegeben wurde, ist, dass viele Sozialarbeiter
> hierdurch verwirrt worden wären.
>
> Die Abteilung sagte auch, daß die Besuche des Vaters überwacht werden
> müssten, weil es zwischen Herr Pormorski und seiner Frau während
> ihrer ständigen Streitereien "zu Schlägen kam", aber Andrej Kremer,
> der polnische Konsul in Hamburg argumentierte, daß die Behörden auf
> eine "einfache Lösung" dieses Problems ausgewichen seien, die darin
> bestand, den Besuchen Herr Pomorskis einfach einen Sozialarbeiter
> beizusetzen.
>
> Herr Pomorski, ein Lehrer für deutsche Literatur, beharrt, daß er
> weiterhin fortfährt, für sein Recht mit seinen Kindern Polnisch zu
> sprechen, zu kämpfen.
>
> Sogar ein vorteilhafter Urteilsspruch in Straßburg kann ihm nur eine
> kleine Hilfe sein. In der letzten Wochen verordnete das
> Verfassungsgericht zum ersten Mal, daß die Entscheidungen des
> Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht bindend seien für
> die inländischen deutschen Gerichte.
>
jacek tyblewski
rundfunk berlin-brandenburg
radio multikulti polnisch
masurenallee 8-14
14057 berlin

tel +49-30- 30 31 16 41
fax +49-30- 30 31 16 49

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